| Das Hauptwerk der Orgel verfügt über drei Manuale und Pedal, mit insgesamt 77 Registern (+3 Auszüge + 2 Sammelzüge + 5 Transmissionen). Einzigartig ist das Fernwerk, das grösste in der Schweiz, mit zwei Manualen und insgesamt 16 Registern, davon 1 Auszug und 3 Transmissionen. Das Fernwerk ist auf dem dritten und zweiten Manual spielbar. Die Pfeifenwerke des Fernwerks befinden sich auf dem Estrich und sind mit einem Schallkanal ausgestattet. So hat die ganze Orgel insgesamt 87 Register. Schon bei der Entstehung im Jahre 1927 wurde die Orgel mit elektropneumatischer Spiel- und Registertraktur ausgestattet. Die Orgelbau Willisau AG hat dazu die sogenannte Reformlade patentiert. Weitere Besonderheiten der Orgel sind die hohen Aliquoten im 3. Manual, die bis Septime und None gehen, eine grosse Anzahl von Zungenregistern und nicht weniger als 4 Schweller: Hauptorgel II und III Manual und Fernwerk II und III Manual. 1940 wurde die Orgel von der Firma Orgelbau Kuhn in Männedorf umgebaut und der heutige Spieltisch erstellt. Dennoch blieben alle Register in Originalzustand erhalten. Der monumentale Klangcharakter ist damit unverändert geblieben. Die verwendeten Materialien in dieser Orgel sind von hervorragender Qualität. Die Prospektpfeifen bestehen aus englischem Zinn, das Gehäuse aus massiver Fichte.
Französisch: Un quatre-vingts-jeux dans la banlieue saint-galloise: |
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